Das VZN hat den Rechnungszins zum 31.12.2019 gesenkt

Seit dem Börsencrash im Jahre 2008 leiden alle Kapitalanleger unter dem gesunkenen Kapitalmarktzins. Diese Entwicklung ist natürlich auch nicht am VZN, das zur Mitfinanzierung der Renten auf Kapitalmarkteinkünfte angewiesen ist, vorbeigegangen.

Die verantwortlichen Gremien des VZN haben bereits im Jahr 2012 auf die Niedrigzinsphase an den Kapitalmärkten reagiert und durch Aufbau einer Zinsschwankungsreserve den Grundstein für die im Jahr 2019 von der Kammerversammlung der Zahnärztekammer Nordrhein beschlossene Absenkung des Rechnungszinses gelegt.

Auch wenn man sich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht bewusst war, dass das Zinsniveau im gesamten Euroraum so lange im unteren Bereich verweilt, kann man sich heute schon um so sicherer sein, dass in den nächsten Jahren nicht mit einer Erholung zu rechnen ist.

Getrieben von dieser Erkenntnis wurde einer der wichtigsten versicherungsmathematischen Rechengrößen – der Rechnungszins – ab dem 31.12.2019 um 0,50 %-Punkte auf 3,50 % gesenkt.

Um das Versorgungswerk auch zukünftig so sicher und beständig wie in den letzten 60 Jahren zu finanzieren, wurden darüber hinaus Satzungsänderungen beschlossen, die für Beitragszahlungen ab dem 01.01.2020 eine altersabhängige und damit altersgerechtere Bewertung vorsehen.

Hervorzuheben ist, dass diese Maßnahmen aus der Position der Sicherheit und Stabilität des VZN heraus getroffen werden konnten und alle bis zum 31.12.2019 erworbenen Anwartschaften und laufenden Renten in zugesagter Höhe erhalten bleiben.

Sollten Sie als Mitglied des VZN weitere Informationen erhalten wollen, melden Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten an und besuchen die Seite “Aktuelle Informationen”. Gern können Sie auch die Verwaltung des VZN persönlich ansprechen.

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